Fortschritte im Projekt „Essbare Schule“

Im EU-Projekt „Essbare Schule – Netzwerk Ernährungsbildung“ (2016-2018) ist die Caspar-David-Friedrich-Schule Ausgangspunkt nachhaltiger Veränderungen im Ernährungssystem des Berliner Stadtteils Marzahn-Hellersdorf. Erprobt wird das Modell der Selbstversorgung über den essbaren Schulgarten und ökologische Partnerbetriebe, die in Zukunft eine Produktionsküche vor Ort mit gesunden Lebensmitteln versorgen.

Diesen Sommer wurde der Schulgarten ausgebaut und so diverse Unterrichtsmodule durchgeführt. Mit Schüler AGs, Klassenbeetpatenschaften, Veranstaltungen für Schüler, Eltern, Lehrer und Nachbarn u.v.m. wurde dieser praktische Lernort gestaltet und eingeweiht.

Bei Aktionstagen mit den neuen 7. Klassen beispielsweise wurden die neuen Schüler und Schülerinnen direkt für die Thematik sensibilisiert. Gemeinsam wurde der Garten spielerisch erkundet, geerntet, umgegraben, gelernt, gekocht und natürlich gegessen.

Aktuell wird der Garten winterfit gemacht und die restliche Ernte zu jugendgerechten Snacks verarbeitet. Ein Filmteam der IGA wird die Umwelt und Schulgarten AG dabei kommende Woche begleiten. Neue Multiplikatoren sind ein Jugendklub und eine Kita im Bezirk, die Essbare Schule wünscht sich neben der TU Berlin und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde eine breitere wissenschaftliche Begleitung in Form von Haus- Abschluss- und Doktorarbeiten.

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